Nickel
Schutz gegen thermische Belastung bis ca. 400 ºC und gegen korrosive Ausdünstungen bei Kunststoffen.
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Korrosionsschutz durch Nickel

Das Wort Korrosion wurde aus dem lateinischen Wort „corrodere” für „zernagen” abgeleitet. Die DIN 50900 „Korrosion der metalle”, Teil 1, beschreibt Korrosion als „die Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffes bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines metallischen Bauteils oder eines ganzen Systems führen kann".

Wird beispielsweise Eisen oder Stahl Umwelteinflüssen ausgesetzt, so setzt das bestens bekannte „Rosten”, also das Oxidieren des Eisens zu Eisenoxid, ein.
Um diesen chemischen Prozess zu verhindern, gibt es verschiedene Verfahren, die man allgemein als Korrosionsschutz bezeichnet.

Eines dieser Verfahren ist das galvanische Vernickeln, ein kathodisch wirksamer, passiver Korrosionsschutz. Dabei bildet die Nickelschicht eine Abdeckung, die verhindert, dass korrosiv aktive Substanzen wie z. B. Wasser und Sauerstoff mit dem Eisen in Berührung kommen. Dabei ist Nickel nicht nur korrosions-, sondern auch hitzebeständig, duktil und hat dekorative Eigenschaften.

Bei Raumtemperatur ist Nickel beständig gegen Luft, Wasser, nicht oxidierende Säuren (wie z. B. Salzsäure), Laugen und die meisten organischen Stoffe. Das metall ist allerdings selbst nicht völlig gegen Korrosion gefeit. So kann verdünnte Salpetersäure Nickel durchaus auflösen. Es bildet sich jedoch unter bestimmten Bedingungen eine Passivierungsschicht aus Nickeloxid, die die Beständigkeit der Oberfläche weiter steigert.
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